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2016 - «Drummeli 2016» @ TagesWoche.ch

Donnerstag, 04 Februar 2016
Michel Schultheiss
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Der grosse Drummeli-Skandal: Ein Rahmenstück mit vielen Pointen

Zornige Verrisse, Publikumsbeschimpfungen und ein paar positive Kommentare: Die heftigen Reaktionen auf das Drummeli geben ausreichend Material für ein neues Rahmenspiel her.

Noch selten ist eine Vorfasnachtsveranstaltung derart zum Stadtgespräch geworden: Die meisten Besucher sind sich einig, dass die Leistungen der Cliquen, Gugge und Schnitzelbängg am diesjährigen Drummeli hervorragend waren. Der Teufel steckt aber in den Raamestiggli: Pointen liessen dieses Jahr auf sich warten. Umso mehr davon sind dafür in einem anderen Rahmenspiel zu finden: Es nennt sich «Der grosse Drummeli-Skandal 2016».

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch
Muss das Drummeli bald zur Selbsthilfegruppe? Dieses Raamestiggli zumindest nennt sich schon so. (Bild: Keystone / Georgios Kefalas)

Dieses Rahmenspiel setzt sich aus sechs Akten zusammen. Dabei gibt es einen klar erkennbaren roten Faden. Beim Schauspiel-Ensemble kommen folgende Rollen zum Tragen: Ein zorniges Publikum, Laurent Gröflin (Drummeli-Regisseur), André Schaad (Drummelichef), -minu (Drummeli-Kritiker), Christoph Bürgin (Obmann Fasnachtscomité), Simon Erlanger (bz-Journalist), Daniel Buser (Schauspieler) und ein paar zufriedene Drummeli-Besucher.

1. Prolog: «Das Publikum als Pointenlieferant»

Beim Prolog spielen die Zuschauerreihen eine tragende Rolle. Die spärlich gesäten Lacher während der ersten Hälfte der Drummeli-Premiere haben ihren Nachhall. In einer Selbstthematisierung kommen die Schauspieler auf das bisher Geschehene zu sprechen. Und da passierts: Die grössten Pointen des Abends sind ausgerechnet die nicht vorhergesehenen. Der Humor kommt aus den Sitzreihen: «Das Drummeli ist nicht das, was es einmal war.» Publikum: Tosender Applaus. «Frischer Wind ... das wird in einer Katastrophe enden.» Tosender Applaus. «Jahrhundertealte Traditionen werden mit Füssen getreten.» Lautstarkes Bravo. Später folgen dann als erster Höhepunkt im Programm auch zahlreiche Buhrufe.

2. «Der Verriss in den Medien»

Dieses Raamestiggli dreht sich ganz um die Medien. Es zeichnet sich durch markige Monologe aus: «Die Leute fühlen sich angepisst» und die Monstre-Premiere «schiffte aufs Kläglichste ab». Dieses vernichtende Urteil stammt von -minu in der «Basler Zeitung». Noch pointierter wird er im Laufe der Darbietung mit seiner Drummeli-Bewertung: «GGS – ganz grosse Saich», was -minu bei Telebasel nochmals unterstreicht. «Wo blieben die Pointen am diesjährigen Drummeli?», fragt sich auch Simon Erlanger in der «bz Basel». Und auf fasnacht.ch stellt man fest: «Cliquene sinn die bessere Rääme!»

3. «Der grosse Drummeli-Shitstorm»

Beim dritten Raamestiggli sprühen die Funken nur so, und das grosse Schauspielensemble kommt so richtig in Fahrt. Erneut fällt diesmal dem zornigen Publikum die Hauptrolle zu. So mancher Giftpfeil wird dabei aus dem Köcher geholt. Der trockene Basler Humor geht hier aber ein bisschen unter – es geht direkt zur Sache:

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Facebook
(Bild: Facebook)

Ein Leserbriefschreiber in der BaZ vom 3. Februar sorgt für zusätzliche Pointen: «Noch nie war das Drummeli so schlecht, die Raamestiggli waren kindisch, langweilig und saublöd!»

Auch so manche weiteren Facebook-User sorgen für Unterhaltung:

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Facebook
(Bild: Facebook)

Für eine Schlusspointe sorgt schliesslich Daniel Buser, der die heftig kritisierten Texte auf der Bühne umsetzen musste. Selbstironisch verweist er in seiner Reaktion auf die Verrisse auf ein altes «Raamestiggli» des Philosophen Seneca:

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Facebook
(Bild: Facebook)

4. «Verteidigung und Medienschelte»

In der folgenden Einlage des Schauspielensembles melden sich nach der harschen Kritik die Drummeli-Macher zu Wort: André Schaad spricht bei SRF von einer «fasnächtlichen Intoleranz». Auch Christoph Bürgin sagt in der BaZ, er finde das Ausbuhen des Schauspielensembles «respektlos».

Laurent Gröflin teilt beim Telebasel-«Talk» zudem ein paar Seitenhiebe gegen die Medien aus: «Es sind immer ähnliche Leute, die eine Plattform bekommen», sagt er an die Adresse der Drummeli-Kritiker aus dem zweiten Rahmenstück. Eine Schlusspointe versucht er mit der Antwort auf die Frage, ob er nächstes Jahr mehr Humor einbauen werde: «Kommt dann auf meine Gage an – jeder Lacher kostet extra.»

5. Balkonszene: «Die Publikumsbeschimpfung»

Die obligate Balkonszene ist in diesem Rahmenspiel auch wieder mit dabei. Am «Intrigiere» sind diesmal der Journalist Simon Erlanger und das Drummeli. Es beginnt mit einer Publikumsbeschimpfung, die buchstäblich äffisch wird:

 Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Twitter

drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Twitter

6. Epilog: «Stimmen der Mässigung»

Wie immer möchte man zum Schluss ein paar motivierende Worte hören. Beim Epilog wollen ein paar Stimmen nicht in den grossen Chor der Gehässigkeiten einstimmen. Der Boxtrainer Angelo Gallino, dem das Drummeli gefallen hat, stellt sich im Ring der Kritikerschar und lobt die Macher dafür, etwas Neues gewagt zu haben:

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Facebook
(Bild: Facebook)

Thierry Moosbrugger weist zudem darauf hin, dass Brüche mit Traditionen schon immer ein fester Bestandteil der Basler Fasnacht waren – ein schönes Schlusswort für dieses Rahmenspiel:

Drummeli 2016 @ TagesWoche.ch Screenshot Facebook
(Bild: Facebook)

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  • Drummeli 2016
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    2016 - «Drummeli» @ basellandschaftlichezeitung.ch

    Wo blieben die Pointen am diesjährigen Drummeli?

    Wir waren an der Generalprobe des Drummeli und finden: Während die Cliquen mit grandiosen Auftritten begeistern, floppen die Raamestiggli.

    Es war ein Experiment. Man wollte frischen Wind, modern sein, sich wegbewegen vom Fasnachts-Mainstream und das traditionsreiche Drummeli mit den Formen des zeitgenössischen Sprech-Theaters erneuern. Das verkündeten der neue Drummeli-Regisseur Laurent Gröflin und der Drummeli-Verantwortliche des Fasnachts-Comité, André Schaad, an der traditionellen Drummeli-Medienkonferenz knapp zehn Tage vor der Premiere am Samstagabend.

  • SRF.ch

    2016 - «Drummeli» @ SRF.ch

    Modernes Basler Drummeli findet beim Publikum keine Gnade

    Die älteste Basler Vorfasnachtsveranstaltung soll sich dem zeitgenössischen Theater nähern und sowohl in Form und Inhalt moderner werden. Dem Premierenpublikum gefiel die Ausgabe 2016 aber nicht: Die Rahmenstiggli wurden als humorlos und langweilig empfunden.

    Beim Drummeli hat sich viel verändert: Die Rahmenstiggli sind von einem Autorenteam geschrieben, beim Bühnenbild verzichtet man auf Requisiten und das halbe Ensemble ist neu besetzt. Die grösste Änderung ist in der Regie auszumachen: Mit Laurent Gröflin übernahm ein Mann aus dem Theater das Zepter.

  • TagesWoche.ch

    2016 - «Drummeli» @ TagesWoche.ch (Premiere)

    Das Drummeli 2016:

    Starke Cliquen, schwieriges Rahmenspiel

    Beim diesjährigen Monster wagt der neue Regisseur Laurent Gröflin anspruchsvollere Experimente beim Rahmenspiel, die nicht nur gut ankommen. Die Cliquen glänzen aber mit brillanten Auftritten. Für Überraschungen sorgt dabei eine Junge Garde.

  • Fasnacht.ch

    2016 - «Drummeli» @ Fasnacht.ch (Premiere)

    Drummeli 2016 (2. Teil):

    Cliquen top, Rahmen flop

    Alle Cliquen zeigen tolle Leistungen. Dies kann man leider nicht von den Rahmenstiggli sagen. Schade für die Cliquen, welche die schlechte Stimmung im Saal spüren. Erfreulich ist jedoch, dass sich diese nicht beirren lassen und ihre Auftritte musikalisch und visuell auf die Bühne bringen.

  • Fasnacht.ch

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    Vor der Première des diesjährigen Drummeli sind die Comité-Leute nervöser als sonst. Ein neuer Regisseur, eine neue Ausrichtung der Rääme und ein neues Texterteam. Auch die eingeladenen Promis sind gespannt: Markus Lehmann, der mit seiner Tochter an der VIP-Theke steht sagt: „Ich freue mich auf Fasnachtstradition, ich bin gespannt auf den neuen Humor und ich sehne mich nach guter Fasnachtmusik“. Nicht alle diese Wünsche wurden erfüllt.

  • 2016 - «Drummeli» @ Basellandschaftliche Zeitung

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    Drummeli Die älteste Basler Vorfasnachtsveranstaltung will sich unter dem neuen Regisseur Laurent Gröflin fast völlig neu erfinden.

    Zehn Tage vor der Premiere laufen die Proben für die 110. Ausgabe des Drummeli auf Hochtouren. Viel will der neue Regisseur Laurent Gröflin an der gestrigen Medienkonferenz nicht verraten: «Es gibt weniger Rahmestiggli. Diese werden aber nicht kürzer, sonder erhalten eine andere Form», so Gröflin.

  • 2016 - «Drummeli» @ Basler Zeitung

    Drummeli mit neuen Formen

    Drei neue Schauspieler dabei

    Basel. Das Drummeli will sich verändern, nicht nur dem Mainstream aufsitzen, und es will als letzte der Vorfasnachtsveranstaltungen in der aktuellen Saison auch Überraschendes bieten. Die Gelegenheit bietet sich, da mit Laurent Gröflin ein neuer Regisseur am Werk ist. Gröflin und André Schaad, der Drummeli-Verantwortliche des Fasnachts-Comités, gaben an einer Drummeli-Probe einen Einblick, wie sie sich das vorstellen.

  • Fasnacht.ch

    2016 - «Drummeli» @ Fasnacht.ch

    Drummeli 2016: Man darf viel erwarten

    Der Leiter Produktion des Drummeli, André Schaad, und der neue Regisseur haben einen Einblick ins Drummeli 2016 erlaubt: Das kommt viel Neues auf uns zu! Keine Panik herrscht beim Vorverkauf: 85 % der Tickets sind verkauft.

    Im Probelokal sitzen 9 Menschen auf der Bühne und schauen erwartungsfroh zu den zahlreich anwesenden Mendienschaffenden. Der Drummelichef André Schaad stellt alle Aktiven vor und verweist auf „alte Bekannte“ (wie z.B. Susanne Hueber, Daniel Buser und SKELT!) und „ganz neue“ Ensemblemitglieder (wie der Hugo-Buser-Ersatzmann Patrick Gusset, sowie Philippe Graff und Sarah Speiser).

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