JKF '97
Zurück
Projekte
GrafX
Linx
Kontakt
Biografie

Jugendkulturfestival '97

Vom 6. bis 8. Juni 1997 gehörte die Innerstadt der Jugend dieser Region. Das trinationale, inter- und multikulturelle «Jugendkulturfestival '97» hatte Basel während dreier Tage belebt. Das Festival sollte gegen 3000 Jugendliche als aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinen. Das Festival hatte Rock, Klassik, Hip Hop, Theater, Kunst, Sport, Artisten, Beizen - alles von Jugendlichen gemacht - in die Stadt gebracht. Sowas gab's noch nie.

Im Verlauf des Sommers 1995 musste die Idee zum ersten Mal aufgetaucht sein, vermutlich in verschiedenen Köpfen gleichzeitig, wie immer bei Ideen, die eigentlich auf der Hand liegen. Jedenfalls trafen sich vor Herbst 95 auf Initiative von «Wake Up» VertreterInnen von Jugendorganisationen und Produzenten und diskutierten gemeinsam neue Formen von Auftrittsmöglichkeiten für Jugendliche. Auf der Basis der verschiedenen Ideen und Vorschläge wurde ein Grobkonzept ausgearbeitet, das sowohl das grundsätzliche Anliegen als auch den Rahmen des Jugendkulturfestivals umfasste. Zwischen Frühjahr und Herbst wurden die Verhandlungen mit Behörden, Stiftungen und Privaten intensiviert.

Ob Modeschau, Theaterproduktionen, Rockmusik oder Tanzperformance: Auf den drei Hauptbühnen und den unzähligen Nebenschauplätzen würden alle Besucher eine Darbietung nach ihrem Geschmack finden.

Bettina Schelker gewann die Ausschreibung mit ihrem Lied «Prince des Neiges»: «Es geht um die Verbindung des Künstlers mit seiner Kunst, deren Inbegriff für mich der Schneekönig ist. Ich kann ihn aber nicht berühren, da er in meinen warmen Händen schmelzen würde.» Andererseits ist es wichtig, ihn vor dem nahenden Sommer zu retten, denn die Hitze wird er nicht überleben. Also eine schier unlösbare Situation: «Jage ich den Prinzen zu seinem Schutz fort, ist eine Vereinigung unmöglich. Nehme ich ihn zu mir, wird er getötet.»

Mit «Prince des Neiges» ist eine emotionale Komposition entstanden, die ab 6. Juni auf CD erhältlich ist. Sie vereinigt gekonnt afrikanische Percussion und schwebende Keyboards, poppige Rhythmen sind ebenso zu vernehmen wie vertrackte Abläufe. die Gruppe «Schöness de Bâle», welche das Lied vertont hat, trat am Festival ebenfalls auf. Dabei wurden auch die Songs vorgestellt, die durch die Jury nicht prämiert wurden. (Quelle: Jugendkulturfestival '97 - Ein Sonderdruck aus der Basler Zeitung © 1997 by Buchverlag Basler Zeitung - Herstellung Basler Zeitung, Basel)