Vom 23.04.98 bis zum 25.04.98 fand das Jugendtheater-Festivals «Spiilplätz '98» im Theater Basel statt. Im Rahmen dieses Festivals unter der Organisation von Martin Frank (Theaterpädagoge am Theater Basel) und Heidi Fischer (Junges Theater Basel) stellten junge Theatergruppen ihre Produktionen vor und tauschten Erfahrungen und Know-How aus. Auch «Gleis X» kehrte für diesen Anlass für eine Vorstellung ins Theater Basel zurück.
Neben diversen Kursen und Workshops bot «Spiilplätz '98» auch einen Breakdance-Workshop unter meiner Leitung an. Sinn und Zweck des Workshops war nicht, den TeilnehmerInnen innerhalb von insgesamt 9 Kursstunden Breakdance beizubringen, sondern neue bis dahin vielleicht noch ungekannte Möglichkeiten aufzuzeigen, mit seinem Körper auf bewegungstechnischer Ebene einmal etwas anders zu arbeiten und etwas neuartiges für die eigene schauspielerische Theaterarbeit zu erfahren. Darüberhinaus ging es mir nicht nur darum, Bewegungen zu vermitteln, sondern den KursteilnehmerInnen auch einige wichtige Informationen zu der Herkunft sowie der Weiterentwicklung des Breakdance in den letzten Jahren zu vermitteln.
Weitere Aspekte, die der Workshop zu vermitteln suchte:
| Donnerstag, 23.04.98 Eulerstrooss Nüün |
Freitag, 24.04.98 Eulersrooss Nüün |
Samstag 25.04.98 Eulerstrooss Nüün |
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| 10.00-11.00 Uhr |
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| 11.00-12.00 Uhr |
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| 12.00-13.00 Uhr |
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Im Oktober 1998 fand bei der Matthäuskirche in einem eigens dafür aufgebauten Zelt sowie auf dem grossen Platz vor dem Zelt, in welchem Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren die Möglichkeit geboten wurde, Jonglage und Breakdance kennenzulernen, statt. Zwei Wochen lang war Udo Zwilling, Jongleur und Schauspieler auf dem Platz, um interessierten jungen Leuten die Kunst des Jonglierens näherzubringen.
1 Woche lang war Skelt! auch auf dem Platz und bot fakultative Breakdance-Animation an. Sie arbeiteten mit Kindern und Jugendlichen , die sich für diesen 'Kurs' nicht anzumelden hatten, sondern dann kommen und gehen konnten, wann sie wollten und somit nach Lust und Laune spielen, ausprobieren und trainieren konnten. Junge Menschen gehen schon genug zur Schule und müssen sich nach Pensen und Hausaufgaben richten. Bei der mobilen Spielaktion konnten sie dann arbeiten, wann sie wollten und wie sie Lust hatten. Spass an Bewegung und Geschicklichkeit standen im Vordergrund.
Im Sommer 1999 wurde diese Aktion in erweiterter Form durchgeführt. Mit von der Partie war dieses Mal auch Black Tiger, der zeigte, wie man Graffitis malen lernt. Angefangen von den ersten Blockbuchstaben bis zu wilderen Schriftkonstruktionen, sowie Farbgebungen und das Malen von Characters (Figuren). Dieses Mal startete die Aktion auf dem Platz der Basler Stadtgärtnerei, wo sich junge Leute zum (Break)-dancen, jonglieren, malen und austauschen trafen. Für mehrere Wochen war dies the place to meet.
Auch in der Kinderferienstadt im St. Alban-Tal waren Black Tiger und Skelt! für ein paar Tage zu Gast, um die Schweissporen auf's maximalste zu öffnen sowie die Blätter farbig werden zu lassen.
Letzte Station der mobile Spielaktion 1999 war die 3wöchige Kinderferienstadt auf dem Gelände der Kaserne Basel. Neben vielseitigen Attraktionen wie der aufblasbaren Riesenmatte, Bastelwerkstätte, Theaterbühne, Rollerrutschbahn und anderem waren auch wieder Udo Zwilling, der wieder mit den Kids die Bälle, Keulen und Diabolos fliegen liess und in seinem Alchimie-Zelt mit den Kindern und Jugendlichen Seifen, Parfüms und anderes herstellte sowie Black Tiger, in dessen Graffiti-Corner fleissig gearbeitet wurde und Skelt! mit Breakdance am Start.
Initiiert wurde diese Aktion von der Robi Spielaktion Basel unter der Leitung von Andreas Hanslin.