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2016 - «Drummeli» @ Basler Zeitung

Donnerstag, 21 Januar 2016
Markus Vogt
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Drummeli mit neuen Formen

Drei neue Schauspieler dabei

Basel. Das Drummeli will sich verändern, nicht nur dem Mainstream aufsitzen, und es will als letzte der Vorfasnachtsveranstaltungen in der aktuellen Saison auch Überraschendes bieten. Die Gelegenheit bietet sich, da mit Laurent Gröflin ein neuer Regisseur am Werk ist. Gröflin und André Schaad, der Drummeli-Verantwortliche des Fasnachts-Comités, gaben an einer Drummeli-Probe einen Einblick, wie sie sich das vorstellen.

«Wir haben deutlich weniger Rahmstiggli, aber wir werden dadurch nicht kürzer», erklärte Laurent Gröflin. Die Stiggli kämen «e bitz» in anderer Form daher. Das Bühnenbild und die Goschdym sollen moderner werden, «ohne die Fasnacht gleich aus dem Raum zu treiben», fügte er an. Was man nicht sieht: Die Stiggli wurden von Schreiberteams getextet, so waren «etwa dreieinhalb Personen» am Werk, sie stammen aus der Ecke der Schnitzelbänkler und der Slam-Poetry.

Zum Inhalt der Stiggli machte Gröflin nur Andeutungen. So dreht sich ein Stiggli um das Thema «Z spoot»; ein paar Leute, die es nicht ins Drummeli geschafft haben, bilden eine Selbsthilfegruppe. Bei einem anderen geht es um einen Kreuzritter, der vor Jahrhunderten eingeschlafen ist und jetzt wieder erweckt wurde, bei dritten um Kindererziehung. Weitere Themen seien «etwas Stinkendes», Laternenmaler und etwas kryptisch, «jemand, der in einer Pharmafirma jemanden abholen muss». Daraus gab es eine Kostprobe der Schauspieler zu sehen - mehr sei noch nicht verraten. Eine Balkonszene sei auch «irgendwie» eingeplant.

Laurent Gröflin ist Basler, aktiver Fasnächtler, ausgebildeter Schauspieler und Regisseur, erst 37-jährig. Im Team sind drei neue Schauspieler. Einer ist Philippe Graff, früher Fasnächtler, Absolvent der Hochschule für Theater und Kunst in Zürich. Neu ist auch Sarah Speiser, sie hat in Essen Bewegungs- und Tanztheater studiert. Der dritte Neue ist Patrick Gusset, erst seit ein paar Tagen. Er ersetzt Hugo Buser, der sich einem medizinischen Eingriff unterziehen musste. Zum Rahmenspiel gehören die beiden Schauspieler und Musiker Daniel Buser und Skelt!, beide zum zweiten Mal, und die Schauspielerin und Moderatorin Susanne Hueber, sie bereits zum dritten Mal.

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